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Drei verdiente Macher


Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement erhielten Franz Würth, Priska Knoblauch und Manfred Polzer (von links) beim Neujahrsempfang in Dogern die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg.



Die Verleihung der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg an Priska Knoblauch, Franz Würth und Manfred Polzer stand im Mittelpunkt des unter dem Aspekt „Ehrenamt“ stehenden Neujahrsempfangs der politischen Gemeinde Dogern und der beiden Kirchengemeinden. Allen dreien gemeinsam ist ein vorbildliches Engagement in Vereinen und Gemeinschaften.

Die Laudatio teilten sich Bürgermeister Matthias Guthknecht und je ein Vertreter der Vereine. Zur Vermeidung einer ungerechtfertigten Häufung von Ehrungen sei es ungewöhnlich, zitierte Guthknecht aus einem Schreiben des Staatsministeriums, dass in einer kleinen Gemeinde wie Dogern gleich drei Personen geehrt werden. „Bei allen dreien können die Voraussetzungen jedoch als gegeben angesehen werden.“

Priska Knoblauch war 24 Jahre lang Vorstandsmitglied der Sozialstation Laufenburg, davon zwölf Jahre als stellvertretende Vorsitzende. „Sie ist das karitative Gewissen in der Pfarrgemeinde und in der politischen Gemeinde“, umschrieb Bürgermeister Guthknecht ihre Verdienste. Neben anderem erinnerte er an die Einrichtung der „Mittwochsgruppe“ für demenzkranke Menschen in Dogern und an die Organisation einer Helfergruppe für die Bewohner des Hauses für betreutes Wohnen. Nicht zuletzt widme sich Priska Knoblauch mit viel Engagement ihrer Arbeit in der Seniorengemeinschaft „60 plus“. Namens der Sozialstation bekräftige deren Vorsitzender Rolf Martin (Dogern) die Verdienste der Geehrten.

Manfred Polzer gehört seit 28 Jahren dem Vorstand des Radsportvereins (RSV) Edelweiß an. Sechs Jahre lang stand er an der Vereinsspitze, und seit mehr als elf Jahren ist er stellvertretender Vorsitzender. „Manfred Polzer ist die gute Seele des Vereins“, stellte Guthknecht fest, „und er verkörpert die Zuverlässigkeit in Person.“ Die Gestaltung des Clubgeländes am Rhein zu einem Freizeitpark trage nicht unwesentlich seine Handschrift. Um das Engagement seines Stellvertreters zu unterstreichen, hatte der Vorsitzende Alex Glück ein Video erstellt. Als versierte RSV-Reporterin sammelte Lisa Jehle darin im Dorf Stimmen zu den Verdiensten des Geehrten.

Franz Würth ist seit 24 Jahren Vorstandsmitglied bei der Dogerner Siedlergemeinschaft. Seit 14 Jahren steht er ihr als Vorsitzender vor. „Er vermag auch, Unmögliches möglich zu machen“, so das Lob des Bürgermeisters, dem Brigitte Mutter als Vertreterin des Vereins vollinhaltlich beipflichtete. Nicht unerwähnt blieb, dass Franz Würth seit einigen Jahren auch Vorsitzender des Siedler-Kreisverbandes ist.

Quelle: Südkurier vom 07.01.2009