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Karriere als Kampfrichter


Kampfrichter Andreas Maier

Karriere als Kampfrichter macht Kunstrad-Fachwart Andreas Maier. Der Radsport-Weltverband (UCI) hat den 34-jährigen Bankkaufmann aus Dogern für zwei interessante Einsätze als internationaler Kampfrichter vorgesehen.

So sitzt Maier am Wochenende in Heerlen (Niederlande) bei der Europameisterschaft der Junioren am Kampfrichter-Tisch. Zudem ist er für die Weltmeisterschaften vom 6. bis 8. November in Tavira (Portugal) nominiert. „Nur selten werden Kampfrichter innerhalb eines Jahres für zwei großen internationalen Veranstaltungen nominiert“, sagt Harald Schiffler vom RV Lottstetten, der Maier einst zur die Kampfrichterausbildung motivierte.

Wie wird man Kampfrichter? „Wichtig ist, selbst Kunstradfahrer gewesen zu sein. Die Programmteile und deren Schwierigkeitsgrade sollte man kennen – um sie entsprechend beurteilen zu können,“ so Andreas Maier, der einst beim RSV Dogern ein großes Kunstrad-Talent war.

Maiers größter Erfolg war der sechste Rang bei den Deutschen Jugendmeisterschaften 1991 in Niedersachsen. „Danach habe ich meine Grenzen erkannt“, sagt Maier, der sich anschließend in die Nachwuchsarbeit seines Verein einbrachte. Zu jener Zeit hat ihn der damalige Kunstrad-Bezirksfachwart Harald Schiffler als Kampfrichter gewonnen.

Andreas Maier fand Gefallen an der Aufgabe: „Mir macht es Spaß, wenn ich nach jedem Einsatz sehe, wie sich Talente aus der Region weiter entwickelt haben“, sagt Maier, der die familäre Atmosphäre in der Kunstrad-Sparte schätzt. Weil er ebenfalls große Wertschätzung als Kampfrichter erfahren durfte, machte er weitere Kurse und Prüfungen, wurde 1996 Kampfrichter auf Bundesebene und 2003 sogar internationaler Kampfrichter. Nach Nominierungen für die Junioren-EM 2005 in Deutschland, 2007 in Frankreich und nun in Holland folgt der ganz große Termin im November bei der WM in Portugal.

Quelle: Südkurier vom 18.05.2009