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Satzung

des Rad- und Motorsportvereins „Edelweiß“ e. V. Dogern

§1

Name und Sitz

Der am 13. März 1921 gegründete Verein führt den Namen Rad- und Motorsportverein „Edelweiß“ e. V. und hat seinen Sitz in Dogern.

§2

Das Vereinsjahr ist das Kalenderjahr.

§3

1) Der Rad- und Motorsportverein „Edelweiß“ e. V. mit Sitz in Dogern verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung aller Zweige des Rad- und Motorsports, einschließlich des Radwanderns und Wanderns, nach den Grundsätzen des Amateurgedankens.
2) Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
3) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
4) Die Vereinsämter sind Ehrenämter.
5) Der Verein ist parteipolitisch, konfessionell und rassistisch neutral.

§4

Verbandszugehörigkeit

Der Verein ist Mitglied des Landesverbandes BRMB, der dem Bund Deutscher Radfahrer e. V. angehört. Damit ist er den Satzungen und der Sportordnung des Landes-Verbandes bzw. des Bundes Deutscher Radfahrer e. V. unterworfen.

§5

Mitgliedschaft

1) Mitglied des Vereins kann jede unbescholtene Person werden. Der Antrag auf Aufnahme als Mitglied des Vereinsist unter Angabe von Namen und Vornamen, Alter und Wohnung an den Vorstand zu richten. Bei Minderjährigen ist die Unterschrift des gesetzlichen Vertreters als Zustimmung hierzu Ermessen. Er ist nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe seiner evtl. Ablehnung anzugeben. Mit der Anmeldung unterwirft sich jedes Mitglied den Bestimmungen dieser Satzung. Lehnt der Vorstand den Aufnahmeantrag ab, so steht dem Antragsteller die Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Diese entscheidet endgültig.
2) Die Mitglieder des Vereins werden geführt: bis 14 Jahre als Schüler; von 14 bis 18 Jahren als Jugendliche; über 18 Jahren als ordentliche Mitglieder.
3) Personen, die sich um die Sache des Sports oder um den Verein verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung unter Zustimmung von zwei Dritteln der erschienenen stimmberechtigten Mitgliedern zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ehrenmitglieder haben das Recht ordentlicher Mitglieder, sind aber von der Beitragspflicht befreit.

§6

Rechte und Pflichten

1) Die ordentlichen Mitglieder haben alle Rechte und Pflichten, die sich aus der Satzung und der Zweckbestimmung des Vereins ergeben.
2) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern, sowie Beschlüsse der Vereinsorgane zu befolgen.
3) Der Mitgliedsbeitrag ist im voraus zu entrichten.
4) Die Mitgliedsbeiträge setzt die Mitgliederversammlung fest.
5) Der Vorstand kann auf Antrag Beitragserleichterungen gewähren.

§7

Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft wird beendet:
a) durch freiwilligen Austritt
b) durch Tod
c) durch Ausschließung

§8

Der freiwillige Austritt aus dem Verein ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Frist von 6 Wochen zulässig. Er hat durch seine schriftliche Erklärung gegenüber dem ‚Vorstand zu erfolgen. Das ausscheidende Mitglied bleibt bis zu diesem Zeitpunkt verpflichtet, die Mitgliedsbeiträge zu bezahlen.

§9

Ein Mitglied kann mit sofortiger Wirkung von dem erweiterten Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden:
a) wegen Nichterfüllung satzungsgemäßer Verpflichtungen
b) wegen Nichtzahlung des Mitgliedsbeitrages
c) wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins und unsportlichem Verhaltens
d) wegen unehrenhafter Handlungen

§10

Wird ein Mitglied nach §9 ausgeschlossen, so ist ihm unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit gegeben, sich zu rechtfertigen. Der Ausschließungsbeschluss mit den Ausschließungsgründen ist dem betreffenden Mitglied mittels eingeschriebenen Briefes per Rückschrein bekanntzumachen. Die Berufung muss binnen einer Frist von einem Monat nach Erhalt des Ausschließungsbeschlusses eingelegt werden. Die Mitgliederversammlung, die von dem Vorstand innerhalb einer Frist von drei Monaten zu berufen ist, entscheidet endgültig. Vor Entscheidung der Mitgliederversammlung steht dem Mitglied kein Recht auf Herbeiführung einer gerichtlichen Entscheidung über die Wirksamkeit des Ausschließungsbeschlusses zu. Mit dem Ausschluss eines Mitgliedes erlöschen sämtliche durch die Mitgliedschaft erworbenen Anrechte an dem Verein.

§11

Organe

Organe des Vereins sind:
1. die Mitgliederversammlung
2. der Vorstand
3. der erweiterte Vorstand
4. die Vereinsausschüsse

§12

Mitgliederversammlung

Mindestens einmal im Jahr, möglichst zu Beginn des Kalenderjahres, hat eine ordentliche Mitgliederversammlung stattzufinden. Ihr obliegt vor allem:
a) die Entgegennahme des Jahresberichtes und der Jahresabrechnung des erweiterten Vorstandes
b) die Wahl der Mitglieder des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes
c) die Entlastung der Mitglieder des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes
d) die Festsetzung der Mitgliederbeiträge
e) die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins
f) Bildung von Vereinsausschüssen

§13

Außerordentliche Mitgliederversammlungen kann der Vorstand im Bedarfsfalle einberufen; er muss dies tun, wenn ein Drittel der ordentlichen Mitglieder einen entsprechenden Antrag unter Angabe des Zwecks und der Gründe stellt.

§14

Die Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand schriftlich unter Angabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von 10 Tagen einzuberufen.

§15

1) Jedes in der Mitgliederversammlung anwesende ordentliche Mitglied und jedes Ehrenmitglied hat eine Stimme. Stimmübertragungen sind unzulässig.
2) Jugendliche Mitglieder haben in der Mitgliederversammlung und bei den Wahlen des Vereins kein Stimmrecht. Dagegen haben sei bei der Wahl des Jugendleiters volles Vorschlags- und Stimmrecht.

§16

1) Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit in der Satzung nichts anderes bestimmt ist, gefasst. Ungültige Stimmen und Stimmenenthaltung werden nicht mitgezählt.
2) Für Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von drei Viertel und für Zweckänderungen, sowie zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von vier Fünftel der abgegebenen Stimmen erforderlich. In diesen Fällen werden jedoch ungültige Stimmen und Stimmenenthaltungen mitgezählt. In der Einladung zur Mitgliederversammlung ist auf die Anträge zu Satzungsänderungen, zur Zweckänderung und zur Auflösung des Vereins besonders hinzuweisen.

§17

Die in der Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von dem jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer der Sitzung zu unterzeichnen.

§18

Vorstand

1) Der Vorstand des Vereins besteht aus dem 1. Und dem 2. Vorsitzenden und dem Kassierer.
2) Die Amtsdauer des Vorstandes beträgt zwei Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand ordnungsgemäß bestellt ist. Damit im gleichen Jahr nie der Gesamtvorstand zur Wahl kommt, werden in Jahren gerader Jahreszahl gewählt: 2. Vorstand und Kassierer; in Jahren ungerader Jahreszahl: 1. Vorstand.
3) Der Verein wird rechtsverbindlich durch jeweils zwei Vorstandsmitglieder im Sinne des §26 BGB vertreten.

§19

Erweiterter Vorstand

1) Der erweiterte Vorstand besteht aus den Mitgliedern des Vorstandes sowie aus Schriftführer, 1. und 2. Fahrwart, Jugendleiter, 2 Beisitzern, dem Wanderwart und den Trainern der Kunstradfahrer.
2) Die Mitglieder des erweiterten Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung bis auf den Jugendleiter auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Der Jugendleiter wird von den Jugendlichen bestimmt und von der Mitgliederversammlung bestätigt. Es werden in Jahren gerader Zahl gewählt: 1. Fahrwart. Der übrige erweiterte Vorstand wird in Jahren ungerader Zahl gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Sie bleiben bis zur Neuwahl im Amt.
3) Der erweiterte Vorstand kann bei dauernder Verhinderung eines seiner Mitglieder sich selbst bis zur nächsten ordentlichen Mietgliederversammlung ergänzen.
4) Es ist zulässig, mehrere Ämter des erweiterten Vorstandes in einer Person zu vereinigen.

§20

1) Dem erweiterten Vorstand obliegen die Führung der Geschäfte des Vereins und die Entscheidung über Aufnahme und Ausschließung von Vereinsmitgliedern.
2) Sofern die anfallenden Arbeiten das zumutbare Maß ehrenamtlicher Tätigkeit übersteigen, kann der erweiterte Vorstand einen Geschäftsführer und weitere benötigte Kräftige anstellen.
3) Der erweiterte Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder, darunter ein Mitglied des Vorstandes, anwesend ist. Er entscheidet mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Ungültige Stimmen und Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

§21

Vereinsausschuss

Soweit es die zweckvolle Durchführung der Vereinsaufgaben erfordert, werden Ausschüsse gebildet, die in ihrer personellen Zusammensetzung von der ordentlichen Mitgliederversammlung zu wählen sind. Die Ausschüsse sind in ihrem Aufgabenbereich selbständig, unterstehen jedoch der Weisungsbefugnis des Vorstandes.

§22

Auflösung

1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer ordentlichen Mitgliederversammlung mit der in §16 Abs. 2 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden.
2) Sofern die ordentliche Mitgliederversammlung nicht besondere Liquidatoren bestellt, wird der Vorstand im Sinne des § 18 Abs. 1 und 3 als Liquidator bestellt.
3) De Mitgliederversammlung hat über die Verwendung des Vereinsvermögens zu beschließen. Bei Auflösung des Vereins ist das Vermögen zu steuerbegünstigen Zwecken im gemeinnützigen Sinne und im Interesse des Radsports zu verwenden.
4) Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

Dogern, den 15.03.1997